Klasse: Druide

Charakterisierung

Brewan Dunkelhain wurde wegen der stetig akuten Bedrohung durch den Dämonenprinz im Dunklen Hain schon in jungen Jahren auf den Ernstfall vorbereitet. Seine Eltern lehrten ihn, sich und andere zu verteidigen. Dabei spielte die Zauberei eine zentrale Rolle. Pflichterfüllung und die Bereitschaft, sich für seine Gemeinschaft einzusetzen, wurden ihm rigoros abverlangt.

Zwischen schulischer Bildung, dem Erlernen und Üben von Zaubersprüchen, der Hilfe in Forst und Heilstube, dem Zirkel des Dunklen Hains und all den anderen Aufgaben bleibt nicht viel Zeit, einfach mal zu tun, wonach ihm der Sinn steht. Deswegen freut er sich auf den Tag, an dem seine lange Reise beginnt – auch wenn er weiß, dass sein Platz hier ist und er seine Familie und Freunde vermissen wird.

Sein größter Traum ist es, den Hain von seinem Fluch, dem Dämonenprinzen Zkurpus Skalbar, zu befreien und somit seiner Familie und vielen anderen ein Leben ohne ständige Angst vor Tod und Verderben zu ermöglichen. Dafür ist er bereit, jede Hürde zu nehmen.

Hintergrund

  • Die Familie Dunkelhain bewacht seit Generationen den Hain und versucht, die Auswirkungen der dämonischen Präsenz einzudämmen.
  • Ursprung der Bedrohung: Dämoneninvasion vor ~4 Generationen; der Waldgeistälteste Gweidnir band die dämonische Präsenz in den Boden.
  • Immer wieder kehren Menschen oder Tiere verändert aus dem Hain zurück und bedrohen Bergen.
  • Brewan ist Teil dieser Wächtertradition und spürt die Last des Erbes.

Familie

  • Eltern: FörsterInnen und HeilerInnen, Vermittler zwischen Dorf und Wald.
  • Geschwister: Ältere Schwester Matildä, jüngerer Bruder Bynjamin.
  • Sein Vater vertritt Forst und Zauberei im Dorfrat.
  • Bei der letzten Dorfratssitzung zeigte ein Baron von außerhalb starkes Interesse am Kauf des Dunklen Hains.

Beziehungen

  • Aurelius: Sein engster Freund, der einst den Hain betrat und dabei den „Blick eines unsichtbaren Raubtiers“ spürte. Aurelius kehrte traumatisiert zurück.
  • Gweidnir: Spirituelle Verbindung; Brewan und seine Familie verehren den Waldgeist, dessen Bann die Region schützt.
  • Bergen: Heimatdorf, das mehrfach durch die Auswüchse des Hains in Gefahr geriet.

Fähigkeiten & Haltung

  • Geübt in Jagd mit Pfeil und Bogen, aber würde niemals leichtfertig ein Leben beenden.
  • Starker innerer Konflikt zwischen Pflichtbewusstsein und dem Wunsch nach Freiheit.

Reise

  • Kürzlich volljährig geworden → Tradition verlangt eine lange Reise, um zu wachsen und später seine Position im Zirkel des Dunklen Hains einzunehmen.
  • Erste Station: Aufenthalt bei Tante Melissa (Druidin, Beraterin für den Zirkel), eine Tagesreise entfernt. Begleitet von einem Waldläufer, der regelmäßig Schriftstücke zwischen Zirkel und Melissa transportiert.
  • Danach Besuch bei Tante Tamhild (Kauffrau in Camaar).
  • Von dort aus soll „der Wind ihm den Weg weisen…“

Session 07 – Tempel und der Hain

Session 04 – Traum und Brief

  • Brewan hatte einen beunruhigenden Traum über seine Eltern: Sie wirkten besorgt um den Dunklen Hain und standen offenbar unter Druck.
  • Im Traum wurde er eingeschüchtert, mitzuhelfen – Bedeutung und Quelle unklar.
  • Er schreibt daraufhin einen druidischen Brief an seine Eltern, um sich nach ihrer Lage zu erkundigen.

Rolle im Spiel

  • Ansprechpartner der Heldengruppe für Informationen zum Hain.
  • Auftraggeber für Missionen rund um Zaunwache, Bannrituale und Schutz von Bergen.
  • Verkörpert die Bürde der Wächterlinie – Hoffnungsträger auf eine mögliche Erlösung des Fluchs.