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Dunkle Sekte mit dem erklärten Ziel, die Welt zu zerbrechen – Grenzen zu öffnen und Gebanntes herbeizurufen.
Ideologie & Ziel
Aus dem Kultgebet (Erdtempel bei Gralt, Session 07):
„Wir knien nicht vor der Welt, wie sie ist – sondern vor der Welt, wie sie zerbrechen soll.”
Der Kult versteht sich nicht als Bittsteller, sondern als Vollstrecker eines Bruchs. Ihre Absicht:
- „Was geschützt war, werde offen” – Zerstörung bestehender Schutzbauten (möglicherweise die vier Elementartempel)
- „Was gebannt war, werde gerufen” – Herbeirufung gebannter Kräfte oder Wesen
- „Der Riss zwischen den Hüllen” – Öffnung von Grenzen zwischen Ebenen oder Dimensionen
Bekannte Aktivitäten
| Session | Ereignis |
|---|---|
| 02 | Halb verbrannte Notiz mit Siegel von Haus Boranek bei totem Reisenden in Gralt – möglicher früher Hinweis |
| 06 | Kultisten im Kloster östlich von Darin führten ein Beschwörungsritual durch; Begleiter von Samet wurden geopfert; ein Teufel war involviert |
| 07 | Zahlungsnotiz von Haus Boranek an den Kult im Erdtempel bei Gralt gefunden; Kultgebet sichergestellt |
Bekannte Verbindungen
Haus Boranek
Finanziert den Kult nachweislich – Zahlungsnotiz im Erdtempel gefunden (Session 07). Belkira Boranek und Beltira Boranek stecken hinter den Kobold-Angriffen im Osten; ob dies im direkten Auftrag des Kults geschieht, ist unklar.
Die vier Elementartempel
Der Kult scheint aktiv gegen die Tempel vorzugehen – Kristall im Erdtempel war destabilisiert, Kultisten waren vor Ort. Das Gebet deutet auf die Tempel als Schutzbauwerke hin, die geöffnet werden sollen.
Der dunkle Hain
Das Gebet – „Was gebannt war, werde gerufen” – könnte auf den seit Generationen gebannten Dämonenprinzen Zkurpus Skalbar im Dunklen Hain hinweisen. Verbindung zwischen Erdtempel und Hain wurde in Session 07 angedeutet.
Bekannte Mitglieder & Strukturen
- Kultisten im Kloster östlich von Darin (Session 06) – Namen unbekannt, alle gefallen oder geflohen
- Keine bekannte Führungsfigur bisher
Dokumente & Artefakte
- Gebet des Kults der zerbrochenen Welt – halb verbranntes Gebet, Erdtempel bei Gralt
Ungeklärte Verbindung: Östliche Angriffe vs. Kultaktivitäten
Die Angriffe im Osten Sendariens und die Aktionen des Kults unterscheiden sich deutlich in ihrer Art:
| Östliche Angriffe | Kult-Aktionen |
|---|---|
| Kobold-Angriffe, Höllenhunde | Kultisten, dämonische Beschwörungen, Teufel |
| Koordinierte Überfälle auf Dörfer | Rituale an Machtorten (Kloster, Tempel) |
| Politisch: Haus Boranek profitiert | Okkultes Ziel: Bannen öffnen, Weltriss |
Mögliche Deutungen:
- Getrennte Agenden: Haus Boranek nutzt Kobold-Söldner für wirtschaftliche Ziele – der Kult hat eigene, tiefere Absichten.
- Verschachtelte Struktur: Kobold-Angriffe als Ablenkung oder Vorstufe, während der Kult an Tempeln und Bannorten arbeitet.
- Gemeinsame Hand: Beide Aktionstypen laufen auf dasselbe Ziel zu – der Zusammenhang ist noch nicht sichtbar.
Offene Fragen
- Wer führt den Kult?
- Wie groß und weit verbreitet ist er?
- Stecken sie hinter der Untoteninvasion in Gralt (Session 02)?
- Was ist der genaue Zusammenhang zwischen den Kobold-Angriffen und den Kultaktivitäten?
- Was ist „der Riss zwischen den Hüllen” konkret?
- Welches gebannte Wesen soll herbeigerufen werden?